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Aktuell:
Schuchter, Fink, Gronemeyer, Heller
Die Kunst der Begleitung
Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen Hospizarbeit wissen sollte
Erschienen im hospiz verlag

„War es eine Träne, die Zuwendung gewünscht hatte? 
Oder nur ein Reiz im Auge?“

 

Ehrenamt im Hospiz ist ein wertvoller Schatz, doch er liegt im Verborgenen. Patrick Schuchter, Michaela Fink, Reimer Gronemeyer und Andreas Heller möchten ehrenamtliche Hospizarbeit öffentlich machen. Was treibt Ehrenamtliche an? Was „machen“ sie? Wie sehen sie sich selbst? Wo sind ihre Grenzen? Was Bleibt? Das waren die zentralen Fragen, nach denen das Autorenteam Ehrenamtliche im Hospiz befragte. 281 Ehrenamtliche nahmen an diesen Gesprächen teil und gemeinsam entdeckten sie die wunderbaren Facetten ihrer Tätigkeit. Ehrenamtliche Hospizarbeit trägt  ganz wesentlich zu einer mitsorgenden und friedlicheren Gesellschaft bei.

Die Kunst der Begleitung – ein Muss für alle Menschen, die sich hospizlich bewegen lassen. Ein Muss für alle Hauptamtlichen in der täglichen Arbeit, ein Muss für jeden angehenden Ehrenamtlichen und ein Muss für Erfahrene in der Begleitung. Immer wieder inspirierend und vielleicht lässt es auch ein bisschen Stolz zu auf das, was man erreicht hat.


Reimer Gronemeyer:
Die Weisheit der Alten. Sieben Schätze für die Zukunft.
Freiburg i.B. 2018 Herder Verlag  i.E.
Erschienen 02/2018

Den Schatz des Alters entdecken
Wir leben in einer innovationssüchtigen Zeit. Was alt ist, das ist auch schlecht. In seinem ebenso klugen wie faszinierenden Buch dreht Reimer Gronemeyer den Spieß um. Er weiß: Alte Menschen hüten einen Schatz, den es neu zu entdecken gilt. Er zeigt in pointierter Weise, welchen gesellschaftlichen und humanitären Reichtum das Alter in sich birgt. In sieben Kapiteln berichtet er über:

  1. Bodenhaftung: Wider die allgemeine Mobilmachung
  2. Kostbarer Starrsinn: Widerspenstige Alte
  3. Bescheidenes Leben: Krisenfeste Alte
  4. Bremsklötze der Leistungsgesellschaft: Graue Tugenden in neuem Glanz
  5. Abweichler: Warum viele Alte alles mitmachen und warum die unverzichtbar sind, die das nicht tun
  6. Staunen: Was die Alten alles können!
  7. Würdige Greise: Den Respekt wiedergewinnen

»Die Schätze der Alten sind nicht wie eines dieser bunten Ostereier, die als Kinder-Überraschung angepriesen werden. Auch nicht wie eine Wundertüte. Die Schätze der Alten konzentrieren sich in ihren Erfahrungen – und die sind manchmal bitter und sogar fürchterlich. Wenn man nach diesen Schätzen der Alten sucht, stößt man nicht unbedingt auf eine Kiste mit Goldbarren, sondern womöglich auf Erfahrungen, die Schuld, Unglück, Leid und Hass offenbaren. Keine süße Schokolade, keine blauen Plastik-Schlümpfe, sondern Abgründe. Verstörendes. Aber gerade darin kann dann mehr Weisheit, mehr Erfahrung und mehr Tiefe zu finden sein als in platter Positivität.

Die Schätze der Alten sind nicht eine Ressource, die sich zur Ausbeutung anbietet. Sondern im besten Fall ein ›Lebensmittel‹, ein Mittel, das den Jüngeren Lebensanlässe bietet. Die Erinnerungen der Alten sind kein Kitschparadies, sondern harte Wirklichkeiten. Die im Leben der Alten gesammelten Erfahrungen können den Nachkommen als Wegweisung dienen, als Trost, als Ermutigung.«


 

 

Buchreihe: Forum Psychosozial
Die fremde Seele ist ein dunkler Wald
Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund
Verlag: Psychosozial-Verlag
ca. 130 Seiten, Broschur, 125 x 190 mm
Erscheint im Oktober 2017
ISBN-13: 978-3-8379-2738-2, Bestell-Nr.: 2738
https://psychosozial-verlag.de/2738
Gronemeyer_Altwerden_U1Reimer Gronemeyer
Alt werden ist das Schönste und Dümmste was
einem passieren kann
ISBN 978-3-89684-160-5 | Geb. mit Schutzumschlag | 216 Seiten | Euro 18,- (D)

Erschienen in der edition Körber-Stiftung
Reimer Gronemeyer
Michaela Fink
Unsere Kinder: Was sie für die Zukunft wirklich stark macht.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten,
ISBN: 978-3-579-08928-7
€ 19,99 [D]

Random House/ Gütersloher Verlagshaus. Erscheinungsdatum: 22. Februar 2016
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Entprofessionalisieren wir uns!

Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit
Plastikwörter aus der industriellen Produktion überrollen uns. Dieser Neusprech markiert und begleitet die zunehmende »Professionalisierung« von Pflege und sozialer Arbeit. Doch unter dem Vorwand der Optimierung wird tatsächlich die brutale Verdinglichung mitmenschlicher Zuwendung betrieben.
Die Beiträger_innen plädieren für einen radikalen Kurswechsel und fordern eine Entprofessionalisierung im sozialen Bereich, die sie jedoch nicht als konkretes Programm verstehen. Vielmehr ermutigen sie dazu, sich des Korsetts der Effizienz zu entledigen und sich auf Warmherzigkeit und Großherzigkeit zu besinnen, die ein unverbildetes Können ausmachen.
ca. 262 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3554-6