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Die fremde Seele ist ein dunkler Wald
Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund

17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Angesichts des demografischen Wandels erweist sich der fragende Blick der vorliegenden Studie auf »Migration und Demenz« als Zukunftsthema, denn auch in Familien mit Migrationshintergrund gibt es Demenz. Dennoch ist bisher nur wenig darüber bekannt, wie die Betroffenen leben. Wie wird das Phänomen Demenz dort verstanden? Welche Rolle spielen traditionelle Orientierungen? Werden Dienstleistungen in Anspruch genommen? Gibt es besondere Notlagen?

Um diesen Fragen nachzugehen, haben die AutorInnen Gespräche mit Angehörigen von Betroffenen und ExpertInnen in Deutschland und in der Türkei geführt. Sie geben seltene Einblicke in die Erfahrungen und den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Dabei zeigt der vorliegende Band sowohl die besonderen Herausforderungen, vor welche die Demenz diese Familien stellt, als auch die Antworten, die diese darauf finden. Ausgehend von diesen Befunden liefern die AutorInnen Ideen und Anregungen, wie Kultursensibilität in Praxis und Theorie stärker verankert werden kann.

Buchreihe: Forum Psychosozial
Verlag: Psychosozial-Verlag
ca. 130 Seiten, Broschur, 125 x 190 mm
Erscheint im Oktober 2017
ISBN-13: 978-3-8379-2738-2, Bestell-Nr.: 2738
https://psychosozial-verlag.de/2738

Gronemeyer_Altwerden_U1Reimer Gronemeyer
Alt werden ist das Schönste und Dümmste was
einem passieren kann
ISBN 978-3-89684-160-5 | Geb. mit Schutzumschlag | 216 Seiten | Euro 18,- (D)

Erschienen in der edition Körber-Stiftung
 Reimer Gronemeyer
Michaela Fink
Unsere Kinder: Was sie für die Zukunft wirklich stark macht.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten,
ISBN: 978-3-579-08928-7
€ 19,99 [D]

Random House/ Gütersloher Verlagshaus. Erscheinungsdatum: 22. Februar 2016
x9783837635546_216x1000.jpg.pagespeed.ic.LeeG6iu1zLGronemeyer/Jurk
Entprofessionalisieren wir uns!

Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit
Plastikwörter aus der industriellen Produktion überrollen uns. Dieser Neusprech markiert und begleitet die zunehmende »Professionalisierung« von Pflege und sozialer Arbeit. Doch unter dem Vorwand der Optimierung wird tatsächlich die brutale Verdinglichung mitmenschlicher Zuwendung betrieben.
Die Beiträger_innen plädieren für einen radikalen Kurswechsel und fordern eine Entprofessionalisierung im sozialen Bereich, die sie jedoch nicht als konkretes Programm verstehen. Vielmehr ermutigen sie dazu, sich des Korsetts der Effizienz zu entledigen und sich auf Warmherzigkeit und Großherzigkeit zu besinnen, die ein unverbildetes Können ausmachen.
ca. 262 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3554-6